Pack & Smooch hilft

Gemeinsam lokal und nachhaltig anpacken – jetzt!

Es ist erschreckende Gewissheit: Europa steht nicht vor, sondern inmitten seiner größten Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg. Täglich verfolgen wir in den Medien die bestürzenden Szenen, die sich an den Grenzübergängen, auf den Bahnsteigen und in den Erstaufnahmeeinrichtungen abspielen. Das Leid hat sich seinen Weg vor unsere Haustüren gebahnt: hinein in unsere Städte und Gemeinden – in unseren Alltag.

Wir von Pack & Smooch haben uns mit dem Anspruch gegründet, lokal, nachhaltig und fair zu wirtschaften – aus gesellschaftlicher Verantwortung. Dieses Verantwortungsbewusstsein ist nun mehr denn je gefordert, weit über das tägliche Geschäft hinaus. Besonders in aufwühlenden Zeiten wie diesen wird uns bewusst, wie sehr Ihr, die Ihr unsere Arbeit schätzt – unsere Qualität, unser Design, unsere Philosophie – nicht einfach nur unsere Kunden seid, sondern Vertreter derselben Werte und Berdürfnisse. Lasst uns alle ein Zeichen setzen und zusammen mit anpacken. Jetzt!

Kommunikation ist der nachhaltigste Weg

Wir haben hier mal zusammengetragen, welche Möglichkeiten es gibt, konkrete Hilfe zu leisten. Das Wichtigste, was wir tun können: Uns zu informieren, uns auszutauschen mit Freunden, Familienmitgliedern und Kollegen, mit ihnen über die Flüchtlingssituation in Europa zu sprechen. Mitmenschen für dieses Thema zu sensibilisieren, ist der einfachste und nachhaltigste Weg. Unterhaltet Euch auch mit denen, die praktisch helfen – oder die Hilfe brauchen. Geht hin zu den Asylunterkünften in Eurer Nachbarschaft, in Eurem Stadtteil, in Euerer Gemeinde, in Eurem Dorf. Erkundigt Euch, wo in Eurer Nähe bereits Nachbarschaftsinitiativen, Flüchtlingsorganisationen oder örtliche Treffpunkte aktiv sind. Googelt den Namen Eurer Wohnorte in Kombination mit den Stichworten „Flüchtlingen“ und „Helfen“. Das Gleiche gilt für die Suche nach entsprechenden Facebook-Gruppen. Informationen zu lokalen Initiativen und Projekten findet Ihr auch bei den jeweiligen Landesflüchtlingsräten. Hier gelangt Ihr auf die zentrale Homepage: http://www.fluechtlingsrat.de/. Auf den Seiten der Bundesländer findet Ihr auch viele weiterführende Links.

Klamotten spenden und sortieren helfen

Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken, der Bedarf an warmen Anziehsachen steigt. Informiert Euch bei den lokalen Annahmestellen, was derzeit an Klamotten gebraucht wird. Viele Kleiderkammern sind hoffnungslos überfüllt, die freiwilligen Helfer kommen mit dem Sortieren kaum hinterher. Auch für diese Arbeit könnt Ihr Euch melden. Allgemein werden vielerorts praktische Haushalts-Sachspenden benötigt, etwa Hygieneartikel, Decken, Kinderspielzeug für draußen (Fahrräder, Roller etc.), Regenschirme, Kinderwagen und Baby-Utensilien (Flaschenwärmer etc.), Schreibmaterial. Aber bitte fragt auch hier unbedingt bei den lokalen Einrichtungen nach, was fehlt, bevor Ihr etwas bringt! Wichtig ist, die gut erhaltenen und sauberen Sachen vorzusortieren und in handlichen Kartons zu verpacken, deren Beschriftung eindeutig ist. Zum Beispiel: „Winterkleidung, Größe 152“, oder: „Babybedarf desinfiziert“.

Mentorenprogramm für Übersetzungen und Alltagsbegleitung

In vielen deutschen Städten gibt es so genannte Mentorenprogramme. In ihnen werden Deutsche mit neu angekommenen Flüchtlingen zusammengebracht, um ihnen bei Übersetzungen zu helfen oder sie im Alltag zu begleiten: Etwa bei Behördengängen, Kulturveranstaltungen, Spaziergängen durch die Stadt. Eine Übersicht über die lokalen Mentorenprogramme findet Ihr ebenfalls über die Seiten der Landesflüchtlingsräte.

Einen Flüchtling oder gar eine ganze Familie in der eigenen Wohnung bzw. im Haus aufzunehmen, ist (bisher) nicht so einfach, die Regelungen sind je nach Land und Kommune unterschiedlich. Wenn Ihr einen geflüchteten Menschen bei Euch beherbergen wollte, braucht dieser die offizielle Erlaubnis, an Ihrem Wohnort privat unterkommen zu dürfen. Ein ausführliches Informationspapier hat die Organisation Pro Asyl zusammengestellt: Infopapier-Fluechtlinge

Geldspenden? Aber sicher!

Bei namhaften, renommierten Organisationen könnt Ihr Euch in der Regel sicher sein, dass Geld und Sachspenden auch da ankommen, wo sie benötigt werden. Wer skeptisch ist, sollte auf Spendensiegel achten. Das DZI vergibt seit 1992 sein Siegel an Organisationen, die sich freiwillig einer strengen Prüfung nach wirtschaftlichen, rechtlichen und ethischen Kriterien unterwerfen. Trägt ein Spendenaufruf das DZI-Siegel, können Spender sicher sein, dass die Organisation sachlich wirbt, sparsam wirtschaftet und nachprüfbar ausweist, wofür die Spendengelder verwendet werden. Die UNO-Flüchtlingshilfe informiert auf ihrer Website darüber, wie jeder eine eigene Spendenaktion initiieren und damit mehr Spenden sammeln kann.

Habt Ihr auch Tipps, wie man helfen kann? Weiterführende Links? Postet sie bitte unten als Kommentare.

Vielen Dank, Euer Pack & Smooch Team

Written By
More from Editor

Wir machen uns frei: mit der neuen Protonet Maya

Wir Hamburger wissen schon aus Tradition, uns erfolgreich gegen Fluten zur Wehr...
Read More

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.